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Preis anzeigen oder nicht

Started by Waldhirsch, 30. August, 2016, 14:52:22 pm

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Waldhirsch

Ich möchte hier gerne meine Erfahrungen mit euch teilen.

Auf meinen Nischenseiten hatte ich am Anfang immer den Preis neben den Produkten zu stehen. Diesen habe ich nun aber entfernt und zwar überall.
Der Grund ist, dass ich so die Leute zwinge auf Amazon zu gehen um dort herauszufinden was es denn nun kostet.
Darunter leidet natürlich die Conversion Rate ein bisschen, das ist aber nicht schlimm, denn ich weiß ja woran es liegt (Leute müssen halt klicken um den Preis zu finden).

Vorteil 1 ist, die Leute landen überhaupt erst mal direkt bei Amazon, da sie neugierig sind, was denn das Produkt kostet.
Vorteil 2 ist, ich habe schonmal den 24h Amazon Cookie sicher.
Vorteil 3 ist, ich habe die lästige Preisproblematik nicht (rechtssicher anzeigen und aktuell halten).

Nachteil 1 ist, die Besucher finden nicht direkt das Produkt, welches zu ihrem Geldbeutel passt. Ich unterscheide aber generell nur zwischen "Testsieger käufer" und "Günstigstes Angebot Käufer" und diese sind ja gekennzeichnet, daher wissen die Besucher in etwa, was sie erwartet. Dazwischen wird bei mir kaum etwas gekauft.

Vielleicht seht ihr es ganz anders? Ich bin gespannt.
Beste Grüße
Waldhirsch

jakob1111

30. August, 2016, 15:03:28 pm #1 Last Edit: 30. August, 2016, 15:05:15 pm by jakob1111
Das mit dem 24 Stunden Cookie bringt ja nicht allzu viel, weil sobald der Besucher auf ne andere Seite geht, wo die Preise verglichen werden und dort auf nen Amazon Link klickt, wird dein Cookie überschrieben.

Die Preise aktuell bekommt man relativ leicht mit der Amazon API und nem passenden Plugin. Bisher dachte ich, dass die Preise von der Amazon API + ein ca. davor und ein Alle Angaben ohne Gewähr unter der Tabelle ausreichen. Bin natürlich kein Anwalt, aber machen viele so und hab noch von keinem Urteil gehört  ;) Allerdings muss man aufpassen, wenn man gleichzeitig Caching Plugins benutzt um die Seite schneller zu machen.

Preise anzeigen erhöht meiner Meinung nach deutlich die Konversionsrate.

Ein gute Methode ist auch in die Produkte Preiskategorien einzuordnen.

Alex.W.

Meiner Meinung nach kassiert man ohne Preise mehr, da einfach mehr Leute neugierig sind und klicken und man dadurch höheren Beifang hat bzw. die Leute sich auch umentscheiden für ein anderes Produkt, was man selbst gar nicht angeboten hatte auf Amazon und kaufen dieses (ergo. Provision, wo man sonst keine gekriegt hätte).

Natürlich kann man dies nur schwer objektiv messen, kommt immer auf die Höhe des Traffics an, auf den Aufbau deiner Nischenseite, auf die Artikelgruppe etc.

Hier hatte ich mal die Antwort vom Amazon Support geschrieben und bin auch kurz auf die Klickzahlen eingangen:
http://www.nischenseitenforum.de/amazon-partnernet/veraltete-preise-nennen-auf-seiner-nischenseite/

Btw. habe ich noch ein selbst geschriebenes Plugin rumfliegen, dass die Preise durch die API lädt, falls wer Interesse hat, könnte ich das mal releasen. Es war aber eher insgesamt zu umständlich (auch da man nie weiß was der Versand kostet und man die Preise zwischenspeichern muss weil man nur eine bestimmte Anzahl an Anfragen an die API senden darf), deshalb habe ich einfach die Preise aus allen meinen Seiten so gut es ging entfernt und fühle mich so eher auf der sicheren Seite.

Ich glaube so richtig 100% geregelt ist das von der rechtlichen Seite für Affiliates sowieso noch nicht, da wir ja eher kein eigener Shop sind sondern eher Marketing betreiben. Oder so.

Das Urteil finde ich aber auch ganz interessant, insbesondere für Amazon FBA Leute:
http://www.nischenseitenforum.de/rechtliche-diskussion/urteil-10-02-2011-amazon-handler-haftet-fur-ubernommene-affiliate-angaben/

Grüße, Alex. W.
Erfahrung ist etwas das man hat, wenn man es nicht mehr braucht

Bolek

Habe bei ersten vier Nischen Preise und Bewertungen per API gezogen.


Bei aktuellen drei Seiten an denen gewerkelt wird, lasse ich es.


Gebe lieber drei Produktempfehlungen mit sowas a la Preis-Leistung-Sieger, *domainname* Empfehlung und Topprofigerät.


Hebe auch die Vor- und Nachteile hervor, so dass die Leser sehen können, womit die Mehrausgabe begründet wird.
... alle Antworten und Tipps ohne Gewähr auf Richtigkeit.